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Windows 2000 Professional

Windows 2000 Windows 2000 Professional (Windows Version 5.0, Build 2195) kam im Februar 2000 auf den Markt. Es ist das Desktop-Betriebssystem der neuen Windows 2000 Plattform für die x86 Architektur und umfasst auch die Varianten Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server und Windows 2000 Datacenter Server. Als Mindestvoraussetzung für die Installation gelten ein Pentium-Prozessor, 32 MByte Arbeitsspeicher und 650 MByte freier Festplattenspeicher. Microsoft hatte geplant auch eine Betriebssystem Version für die Alpha Architektur zu entwickeln, nach einer Ankündigung von Compaq wurden die Pläne eingestellt. Am 1999-08-25 beschränkte Compaq die Unterstützung nur auf Windows NT 4.0 mit ServicePack 6 und nicht darüber hinaus. Microsoft stellte daraufhin die Entwicklungspläne für die Windows 2000 32-Bit Alpha Version ein.
Windows 2000 vereint grob definiert die Benutzerfreundlichkeit, Plug&Play und USB Geräteunterstützung von Windows 98 und die Sicherheit und Stabilität der Windows NT Familie. Das Update auf dieses neue Betriebssystem ist von Windows 95, 98 und Windows NT 3.51, 4.0 möglich. Es ist ein Multitasking-, Multiprocessing-Betriebssystem und unterstützt mit SMP bis zu 2 Prozessoren der x86 32-Bit und 64-Bit Architektur. Threads oder Prozesse können festlegen auf welcher CPU diese laufen. Dazu kommen neben der kompletten Überarbeitung neue Features und viele Verbesserungen. Das Ergebnis ist eine hohe Kompatibilität, vereinfachte Verwaltung, gesteigerte Hardwareunterstützung mit über 7.000 Geräten, Dateiverwaltung und erweiterte Sicherheitsfunktionen. Anwendungen für Windows 9x werden nur noch eingeschränkt unterstützt. Die Installation ist von CD-ROM oder über das Netzwerk von einem Dateiserver möglich. Der virtuelle Adressraum beträgt 4 GByte und wird durch den Virtual Memory Manager (VMM) verwaltet. VMM ordnet den Adressraum auf den tatsächlich verfügbaren physischen Speicher und die Auslagerungsdatei (pagefile.sys) auf Festplatte zu.
Als Einsatzgebiet eignet sich dieses Betriebssystem als Einzelplatzrechner oder als Client im Firmennetzwerk. Das Betriebssystem wird um die Spiele-Schnittstelle DirectX 7.0 ergänzt, der Internet Explorer 5.0 bietet Zugriff auf das Internet. Beim Zugriff auf Dateien, Drucker oder andere Computer authentifiziert Windows 2000 erst den Benutzer. Netzwerke werden mit den Protokollen TCP/IP, NWLink und AppleTalk unterstützt. Windows 2000 unterstützt den Datenaustausch in dezentralen Arbeitsgruppen und zentralen Domänen.

Die Registry besteht weiterhin wie schon zuvor in Windows NT 4.0 aus den Systemdateien SAM, SECURITY, SOFTWARE und SYSTEM. Die hierarchische Datenbank speichert Informationen der Hardware und Anwendungen sowie Konfigurationseinstellungen. In Windows 2000 Prof. sind die folgenden Hintergrunddienste installiert. Die SFC (System File Protection) bietet Schutz vor dem überschreiben von Windows Systemdateien. Für verschiedene Hardwarekonfigurationen lassen sich Hardwareprofile erstellen in denen die Konfiguration von Geräten und Diensten festgelegt ist. Als Dateisystem wird NTFS in der neuen Version 5 eingesetzt. Damit ist die Festlegung von Benutzerrechten für Dateien und Verzeichnisse auf Dateisystemebene möglich, Dateikompression in Echtzeit sowie Datenträgerkontingente (Quotas) und Verschlüsselung mit EFS (Encrypting File System). Bei der Festlegung von Berechtigungen wird die Access Control List (ACL) mit jeder Datei und jedem Verzeichnis abgespeichert. Die Komprimierung und Verschlüsselung schließen sich gegenseitig aus, es kann nur eine der Optionen auf ein Objekt angewandt werden. Das FAT/FAT32 Dateisystem wird weiterhin unterstützt.

Windows 2000 Prof. eignet sich besonders für den mobilen Einsatz auf Notebooks. Mit der vollständigen Unterstützung der Technologien APM und ACPI ist eine effektive Energieverwaltung und damit niedrigerer Stromverbrauch möglich. Mit der Suspend to Disk Funktion kann der Computer in einen stromsparenden Ruhezustand versetzt werden und steht nach kurzer Reaktivierungszeit im selben Zustand wieder bereit. Ein Assistent unterstützt den Benutzer bei der Verwaltung der Netzwerkverbindungen, mittels VPN (Virtual Private Network) und IPSec (Internet Protocol Security) ist der sichere mobile Zugriff auf Firmennetzwerke möglich. Die Druckerverwaltung wurde mit einem Assistenten vereinfacht.

2004-02-13 gab Microsoft bekannt das Teile des Quelltext von Windows 2000 im Internet aufgetaucht ist. In Tauschbörsen wird illegal der Quelltext verbreitet, Microsoft wies darauf hin alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen um das gestohlene Eigentum zu schützen.

2003-06-25 Das Service Pack 4 behebt 675 Fehler seit dem letzten Service Pack aufgetreten sind. Neu dabei ist die Unterstützung für USB 2.0 Geräteverbindungen.

- Unbeaufsichtigte Installation des Betriebssystem über Skript möglich
- Verschiedene Optionen für Windows Start wie "Abgesicherter Modus" und "Letzte als funtionierend bekannte Konfiguration"
- Booten mit der Windows 2000 CD-ROM bietet Reparatur des Betriebssystem oder Wiederherstellungskonsole
- Unterstützt die Darstellung des Desktop auf bis zu 10 Monitoren
- Taskplaner für zeitgesteuertes Ausführen von Programmen
- Dienstprogramme für Festplatte zur Defragmentierung und Überprüfung auf Fehler
- Sicherungsprogramm zur Datensicherung und Wiederherstellung
- Ereignisanzeige für Protokollierung von Anwendungen, Sicherheit und System
- Microsoft Management Console (MMC), Verwaltung des lokalen oder remote Computer, erweiterbar durch SnapIns
- Unterstützt lokale und vordefinierte Benutzerkonten, Domänenbenutzerkonten
- ActiveDirectory Verzeichnisdienst verfügbar wenn Client in Windows 2000 Domäne ist
- Neue Protokolle für sichere Authentifizierung im Netzwerk sind EAP, RADIUS, IPSec, L2TP und BAP

Seite erstellt: 2004-04-03 [SB]
Letztes Update: 2008-03-03

Screenshots

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Windows 2000 - FAT oder NTFS für die SystempartitionWindows 2000 - Hintergrundbildschirm nach dem ersten NeustartWindows 2000 - Bootbildschirm (16 Farben)Windows 2000 - Windows 2000 mit Servicepack 3
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Windows 2000 - SystemsteuerungWindows 2000 - Netzwerk- und DFÜ-VerbindungenWindows 2000 - Computerverwaltung: Defragmentierung der DateisystemeWindows 2000 - Mit dem Servicepack 3 lassen sich leichter andere Standards für Middleware Software anpassen
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Windows 2000 - Windows Explorer mit erweiterten Datei- und Verzeichnis Attributen unter NTFSWindows 2000 - Der Suchen Dialog im Windows Explorer wurde um weitere Kriterien erweitertWindows 2000 - Anwendungsmöglichkeit des Transparenzeffektes mit dem WinAMP Media PlayerWindows 2000 - Detail Verbesserung für die Deinstallation installierter Software
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Windows 2000 Struktur




Versionen

DatumVersion
2000 JuliService Pack 1 veröffentlicht
2001 MaiService Pack 2 veröffentlicht
2002 JuliService Pack 3 veröffentlicht
2003 JuniService Pack 4 veröffentlicht



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