Windows NT 3.1 Betriebssystem

290 Wörter [ 8 Screenshots ] - Aktualisiert: 2020-04-19 Seite erstellt: 2001-09-20 [SB]

 


Windows NT 3.1 Workstation

Windows NT 3.1 Screenshot Im Juli 1993 kam die erste Windows NT (New Technologie) Version 3.1 als Workstation (Client) und Advanced Server Betriebssystem für die Intel x86 und RISC Architektur auf den Markt. Es ist der indirekte Nachfolger von Windows 3.0 und OS/2 2.0 in der neuen NT Produktlinie für hohe Anforderungen an die Stabilität. Es ermöglicht 32-Bit Anwendungen und stellt diesen jeweils bis zu 2 GByte virtuellen Speicher bereit. Der geschützte Speicherbereich sichert das stabile Anwendungssystem, sollte ein Programm abstürzen läuft Windows NT ungestört weiter. Zum Schutz vor Stromausfällen wird der Einsatz einer USV unterstützt. Das Betriebssystem eignet sich als Netzwerk Client und für Anwendungen im Office Bereich. Die Systemstruktur setzt auf einen Mikrokernel mit Unterstützung von bis zu 2 CPUs und kann maximal 64 MByte RAM adressieren. Die Dateisysteme NTFS, HPFS und FAT-16 werden vollständig unterstützt. Diese Windows Version unterstützt kein Plug und Play.

Vorausgesetzt wird mindestens ein Intel 386-Mikroprozessor mit 25 MHz und 12 MByte Arbeitsspeicher sowie eine Festplatte mit 75 MByte freien Speicherplatz. Für die RISC Architektur eignet sich z.B. ein Mips R4000 Prozessor, mindestens 16 MByte Arbeitsspeicher sowie 92 MByte freie Festplattenkapazität.

Windows NT 3.1 Advanced Server

Das erste Windows NT Server-Betriebssystem wurde im Juli 1993 vorgestellt. Die Systemvoraussetzungen nennen einen 486 Prozessor mit 25 MHz, 16 MByte RAM und 90 MByte Festplattenspeicher voraus. Für ein RISC-basiertes System sind 16 MByte RAM mit 110 MByte freier Festplattenkapazität empfohlen. Die Skalierbarkeit erhöht sich auf bis zu 4 Prozessoren und jeder Anwendung können bis zu 4 GByte virtueller Speicher bereitgestellt werden. Der verwaltbare Festplattenspeicher kann jetzt mehrere Terabyte umfassen.
Das Betriebssystem basiert auf dem Client-Server-Konzept und wurde um die Unterstützung verschiedener RAID Level ergänzt. Die Netzwerkfähigkeiten ermöglichen die globale Netzwerkanmeldung für den Zugriff auf netzweite Ressourcen, die Bereitstellung von Connectivity Services für Macintosh und RAS sowie die Integration in vorhandene Netzwerkstrukturen.

 


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